BATHULAQ

    Amaterasu

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    Amaterasu

    S T A M M : Kenaz
    A L T E R : 7 Jahre
    R A N G : Schamane

    Alter : 22

    Amaterasu

    Beitrag von Amaterasu am 06.01.13 7:33




    Sie sieht durch die Wolken die Sonne
    und stellt sich hart in den Wind
    sie ist nie zu bequem
    sie hat mir gezeigt
    wie Leichtigkeit gelingt
    wie einfach so was klingt

    PUR - Sie sieht die Sonne


    INFORMATIONEN



    Name:
    “Man taufte mich Amaterasu und ich bin sehr, sehr stolz auf meinen Namen. Ich liebe ihn einfach, allerdings höre ich auch jederzeit auf die Abkürzung Ammy oder auch Ama, wobei ich erstere bevorzuge.“

    Amaterasu

    Geschlecht:
    “Ich gehöre dem weiblichen Geschlecht an und – ich will jetzt nicht sexistisch sein – ich denke, dass merkt man meinem Charakter auch an.“

    Fähe

    Alter:
    “Sieben Jahre weile ich nun schon auf dieser Erde. Allein davon habe ich dreieinhalb Jahre damit verbracht mich zum Schamanen ausbilden zu lassen und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt!“

    Sieben Jahre

    Zugehörigkeit:
    “Ich persönlich habe keinen Hass gegenüber den Thuriaz entwickelt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich meinem Stamm nicht treu ergeben bin. Ich zähle mich zu den Kenaz.“

    Kenaz

    Rang:
    “Wie bereits erwähnte bin ich eine Schamanin. Mein Ysultia hat – wie bei jedem anderen Varg auch – meinen Weg bestimmt. Loki hat ihn bestimmt. Ich habe in meiner Aufgabe als Schamanin meinen Platz im Rudel gefunden. Es hätte nicht besser sein können.“

    Schamane

    Glauben:
    “Mein Glaube? Was für eine Frage! Ich habe nie an den Göttern gezweifelt und es hatte auch nie Anlass dazu gegeben. Oft werde ich für meinen unerschütterlichen Glauben schief angesehen, aber das bin ich mittlerweile gewohnt. Die Götter schenken mir Kraft, um weiter meine Ansichten mitzuteilen. Vielleicht werden bald mehr Vargs durch meine Hilfe glauben...“

    Stark

    Titel:
    "Mein Titel? Ich selber habe mir nie einen gegeben, aber wenn ich mir so überlege, wofür man mich schätzt... Nun, ich bin eine Optimistin, denke ich. Ich versuche nett zu allen zu sein und... Ich weiß nicht, wie ich mich nennen würde..."

    strahlende Optimistin

    DAS ANTLITZ



    Aussehen:
    "Mein Aussehen? Da gibt es nicht großartig viel zu erzählen. Ich meine, viel kann man an seinem Aussehen nun auch nicht ändern. Und zudem: Zählt der Charakter nicht viel mehr?!"

    Da es Winter- und Sommerfell gibt wechselt Amaterasus Aussehen, was ihren Pelz betrifft regelmäßig. Im Winter, wenn die dicke Wolle kommt, ist ihr Pelz nicht ganz weiß, sondern es sind viele dunkle Stellen zu erkennen. Oft ist sie cremeweiß auf dem Rücken, an der Rute und hintern den Ohren, aber im Sommer, wenn ihr Winterpelz von ihr abfällt, dann begegnet sie der Welt in einem hübschen weiß. Dieses wirkt manchmal ein wenig blass und man kann sie darin nicht als strahlende Schönheit bezeichnen. Nicht, wenn man nur ihren Pelz betrachtet. Denn eine Besonderheit gibt es an Amaterasus Aussehen: Die weiße Fähe scheint von innen heraus zu strahlen. Als hätte ihr angebeteter Gott ein Licht auf die Welt gesandt, welches nun immer um Amaterasu zu schweben scheint und genau diese seltsame Tatsache lässt die Fähe wie die Sonne selbst wirken, trotz des gar nicht so reinen Pelzes.
    Amaterasu selbst ist recht klein, gar unauffällig. Sie ist wirklich nicht so groß wie ein Varg es sein sollte. Auch ihre Eltern waren nicht sonderlich groß. Das macht der Fähe nichts aus und man möchte meinen, sie würde so auffallen, unter den vielen großen Gestalten, aber dem ist nicht so. Amaterasu ist auch nicht muskulös. Sie ist zwar stark, jedoch von zierlichem Bau und manch einer möchte sagen, sie sei dürr, wenn ihr Sommerpelz sich nass vom Regen an ihren Körper klebt. Allerdings isst die Fähe völlig normal. Scheinbar sind es die Gene, welche ihr diese seltsame Gestalt verliehen haben. Dadurch wirkt Amaterasu wirklich zerbrechlich. Als hätte man ein Glas in eine Schlucht gestellt, in der regelmäßig riesige Felsbrocken fallen. Doch bisher hat keiner diese Felsbrocken sie getroffen und daher ist die Annahme berechtigt, dass die Fähe stark ist, trotz ihres etwas "abnormalen" Aussehens.

    Fellfarbe:
    "Über meine Fellfarbe an sich kann man nicht großartig viel sagen. Ich bin einfach ein weißer Wolf. Da sind keine Auffälligkeiten. Es ist auch kein schneeweiß, nichts blendendes, aber auch nichts extrem schmutziges. Einfach... weiß."

    Im Winter: Weiß mit dunklen Stellen (Cremeweiß an Rute, Rücken, Ohren)
    Im Sommer: Weiß, allerdings nicht strahlend. Es wirkt etwas matt

    Augenfarbe:
    "Meine Augen sind weder giftgrün oder himmelblau, noch sind sie so dunkelbraun, dass es fast schwarz ist. Sie sind gewöhnlich braun, erinnern an Matsch, aber wenn ich in die Sonne blicke, so schimmern sie hübsch grün."

    Matschbraun, aber in der Sonne schimmern sie grün

    Größe:
    "Meine Größe? Also, wenn es an mir etwas Besonderes gibt, dann wohl meine Größe. Ich meine, für gewöhnlich sind wir Vargs ja über einen Meter groß, ich hingegen bin sehr klein. Wirklich klein, aber ich habe mich damit abgefunden und es hat auch seine Vorteile..."

    86 cm

    Schmuck:
    "Ich trage keinen Schmuck. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte! Aber ich finde ihn ein wenig hinderlich bei meiner Aufgabe als Schamane. Daher habe ich mir keinen angelegt, auch wenn ich ihn schön fände... Ich glaube, mir würde Schmuck durchaus stehen."

    Nein

    Ysultia:
    "Meine Schicksalsmakierung ist braun-rot, an meiner rechten Schulter und stellt - denke ich - einen Halbmond dar, der sich in einem Kreis befindet. Es ist schwer, mein Ysultia zu beschrieben... seht es euch einfach selbst an."

    Ysultia:
    Besonderes:
    "Besonderes? Definiere "normal" und ich kann dir sagen, was es an mir besonderes gibt, wobei ich behaupte, dass ein jeder ein Unikat ist uns man somit weder "normal" noch "besonders" definieren kann, aber ich nehme mal einfach an, dass meine Größe etwas... "besonders" ist..."

    Sie ist sehr klein und scheint stetig von innen heraus zu strahlen, was ihr ein seltsam "heiliges" Aussehen verleiht

    DAS INNERE



    Charakter:
    "Mein Charakter? Für mich ist es schwer mich zu beschreiben. Ich habe keine Ahnung, wie ich das Anstellen soll. Loki hat mich erschaffen. Zumindest glaube ich das. Man sollte ihn fragen. Er weiß, wie ich bin. Ich denke, ich bin seine Prophetin und das sagt schon alles aus."

    Trotz der Tatsache, dass Amaterasu sich zu den Kenaz zählt und diese für ihre etwas gröbere Art bekannt sind, ist die Fähe ein kleiner Sonnenschein. Sie ist sehr ruhig und es ist kaum möglich etwas daran – zumindest äußerlich – zu ändern. Die Fähe versucht stets die Fassung zu bewahren und freundlich zu ihren Artgenossen zu sein. Trotzdem rumort es ab und an schon ziemlich in ihr drin, aber sie hält diese negativen Gefühle zurück, will keine Wut zeigen und Aggressionen. Dadurch ist sie wie eine tickende Bombe, ein Vulkan. Der Druck auf ihr wird immer stärker und diese negativen Gefühle in ihr fangen an sich zu stauen. Nur sehr, sehr selten lässt sie diesen freien Lauf und dann auch nur, wenn sie allein ist. Noch nie hat jemand im Kenaz-Stamm Amaterasu wütend gesehen. Sie zieht es vor bei starkem Gewitter, wenn der Donner schreit sich den Knoten zu öffnen, ihren Emotionen freien Lauf zu lassen, denn manchmal braucht selbst Amaterasu das einfach. Ein Mensch versucht Tränen zurück zu halten, bis er irgendwann nicht mehr kann, bei Amaterasu ist es der Zorn und die Wut. Dadurch, dass sie immer versucht freundlich zu bleiben kann sie einem auch ganz schön auf die Nerven gehen. Zwar steht ihr das Lächeln und sie scheint ja auch von innen heraus zu strahlen, aber ein durchgehend gut gelaunter Varg beginnt auf Dauer seine Artgenossen zu stören. Niemand kann durchgehend eine nette Persönlichkeit um sich haben, besonders nicht bei den Kenaz. Dadurch ist Amaterasu ein wenig vereinsamt, auch wenn sie sich ihr Dasein ohne Freunde nicht recht eingestehen will.
    Die Fähe denkt, dass man als Schamane nicht gerade Gefallen am Kämpfen finden sollte, schließlich führt das nur zu Verletzungen. Das bedeutet zwar Arbeit, aber gleichzeitig auch Sorge. Amaterasu kann kämpfen. So ist es nicht. Sie ist für ihren Rang und ihre Ausbildung sogar recht gut darin. Ihr Vater hat ihr einige Tricks gezeigt, aber sie hat nie wirklich Gefallen daran gefunden. Zu sehr sorgte sie sich um ihren Mitstreiter, gegen den sie da ihre Zähne einsetzen sollte. Sorge bestimmt ihr Leben ebenso wie die Freundlichkeit. Amaterasu hat in ihrer Ausbildung zum Schmanen so einiges gelernt und wenn sie wirklich in ihrer Rolle ist, dann scheint es ihr, als sei die ganze Welt voller Gefahren. Besonders dann beginnt sie ihre Rudelmitgliedern mit ihrem Wissen zu stören. Dann warnt sie die Vargs vor jeder Kleinigkeit, vor jeder Pflanze, jedem Stein, jeder Schürfwunde. Amaterasu ist unheimlich klug, kann sich vieles merken und liebt ihre Aufgabe als Schamanin, aber dieses Wissen kann gefährlich sein, weil sie nicht nur sich, sondern auch ihre Artgenossen panisch machen kann vor jeder Kleinigkeit. Glücklicherweise ist das noch nicht geschehen.
    Auffällig bei Amaterasu ist zudem ihr starker Glaube in Loki, ihrem Gott, den sie blind folgen würde. Der Glaube auf Varebyr an die Götter ist gesunken, manche glauben gar nicht mehr an sie, doch Amaterasu hält an Loki und seiner Geschichte fest. Sie hofft für den Gott eine Art Prophetin zu sein. Sobald jemand etwas falsches tut oder vom rechten Pfad abzukommen zu scheint versucht Amaterasu in Lokis Namen zu sprechen und die Lämmer zurück ins Licht zu holen. Zwar weiß die Fähe nicht, ob ihre Ansichten richtig sind, doch sie denkt, dass Kampf und Totschlag falsch ist. Sie liebt ihren Stamm, aber nicht immer deren Sichtweisen. Sie ist der Meinung, dass Loki nicht gewollt hatte, dass seine Schützlinge so grob wurden. Amaterasus starker Glaube rührt wahrscheinlich daher, dass sie die Schicksalsmakierungen, die Ysultia der Vargs nicht lesen kann. Die Fähe hatte von ihrem Vater aus nie Schamanin werden sollen und es tut ihr unheimlich leid, ihn enttäuscht zu haben. Sie dachte, das Leben als Schamane würde sie erfüllen und so ist es auch, aber ab und an hat Amaterasu das Gefühl, keine Schamanin sein zu dürfen, weil es ihr einfach nicht möglich ist die Schicksalmakierungen zu lesen. Sie hat Angst, dass irgendwann jemand hinter ihr Geheimnis kommen würde und jedes Mal, wenn jemand sie bittet eine Schicksalmakierung zu lesen weicht sie aus, flieht in Lügen und Ausreden. Amaterasu versucht mit ihrem großen Wissen über Kräuter und Krankheiten und ihrem Glauben an Loki ihre Unfähigkeit zu vertuschen. Und – obwohl sie selbst es nicht weiß – ihr tiefer Glaube rührt auch daher, dass sie hofft, Loki würde in ihr etwas Gutes sehen und ihr endlich die Gabe schenken, Schicksalsmakierungen zu lesen.

    Stärken:
    +ruhig
    +klug
    +kann sich sehr schnell Dinge merken
    +für ihre Verhältnisse eine gute Kämpferin
    +hilfsbereit
    +schnell und wendig

    Schwächen:
    -manchmal zu freundlich
    -kann durch Wissen nerven
    -versucht Anderen ihren Glauben aufzudrängen
    -kann keine Schicksalsmakierungen lesen
    -schlechte Jägerin
    -kämpft nicht gern
    -unterdrückt negative Gefühle

    Vorlieben:
    +Frühling
    +Gewitter
    +Mitgläubige
    +Loki

    Abneigungen:
    -Kämpfe
    -Eis und Kälte
    -grobe Vargs
    -Pessimisten

    Besonderes:
    "Was gibt es denn für charakterliche Besonderheiten bei mir?! Vielleicht meine freundliche Art? Oder mein Glaube an Loki? Meine Fähigkeit, sich Dinge gut zu merken? Nein Ich wüsste da nichts..."

    Nichts

    FAMILIÄRES



    Mutter:

    "Meine Mutter ist definitiv das schönste Lebewesen, welches ich je gesehen habe. Sie ist klein, schneeweiß und hat so leuchtend grüne Augen, dass man sie einfach nur ansehen muss. Vielleicht sind meine Erinnerungen an sie nicht verblasst, sondern extrem belichtet worden, wenn man es so sagen kann. Seit sie nicht mehr ist... Nun... Es scheint mir, als sei das Bild von ihr in meinem Kopf zu märchenhaft und nicht der Realität entsprechend."

    Shiranui | 23 Jahre | Tod
    Vater:

    "Während meine Mutter in meiner Erinnerung die Liebevolle ist, so ist mein Vater der Mutige. Ich bewundere ihn sehr. Er ist mein Vorbild. Stark, stolz, selbstbewusst und talentiert. Er scheint alles zu können. Zumindest konnte er damals alles. Ich glaube, er wollte immer, dass ich seine Kriegerin werde, dass ich so werde wie er. Aber das bin ich nie geworden und es bricht mir das Herz, ihn vermutlich enttäuscht zu haben..."

    Waka | 25 Jahre | Tod

    Geschwister
    "Ja, einen Bruder, den hatte ich. Wir waren so unterschiedlich wie Tag und Nacht, was den Charakter betrifft. Er war so unglaublich aufmüpfig und nervtötend... Ich hasse mich noch heute dafür, dass ich mir einst wünschte, er könnte doch einfach verschwinden und nie, nie wieder kommen. Manchmal werden Wünsche war und man realisiert, dass man es doch nie wirklich so gemeint hat, aber dann ist es zu spät..."

    Susano | Bruder | 7 Jahre | Verschollen

    Gefährte/in:
    "Leider war nie der Passende dabei oder aber er sieht mich nicht. Ich habe keinen Gefährten und es scheint auf absehbarer Zeit auch keinen zu geben."

    Niemand

    Nachwuchs:
    "Nachkommen? Kein Gefährte, keine Welpen, auch wenn ich manchmal schon gern welche hätte, aber ich denke, ich überlasse lieber anderen die Welpen in unserem Rudel. Als Schamanin muss ich mir schon Sorgen um so viele machen..."

    Keine

    ES WAR EINMAL



    Vergangenheit:
    "Meine Vergangenheit? Die ist nicht gerade schön. Es gab durchaus fröhliche Momente, aber seltsamerweise erinnere ich mich mehr an die schlimmen, traurigen Momente. Ich denke, dass ist bei jedem so. Die dunklen Zeiten fressen die hellen nun mal auf. Man muss einfach tiefer bohren, dann findet man das Licht. Und wenn man es doch nicht findet, so personifiziert man es einfach."

    Lange hatten die Eltern Amaterasus und Susanos nach einem passenden Partner gesucht und nach Jahren sich endlich gefunden, doch es dauerte noch viel länger, bis Shiranui – Amaterasus und Susanos Mutter – tragend wurde und dann noch ein paar Wochen, bis sie endlich ihre ersten und einzigen Kinder sehen durfte. Amaterasu wurde geboren. Sie war die Erste. Auf sie folgte Susano. Die Welpen waren kleiner als gewöhnliche Vargs, aber das hatten alle so erwartet, schließlich waren Shiranui und Waka – ihr Vater – auch klein. Amaterasu selbst erinnert sich kaum bis gar nicht an ihre ersten Wochen und Monate. Sie weiß nicht mehr, wie es war, zum ersten Mal den Bau zu verlassen und sie kann sich auch nicht daran erinnern, wie sie die erste Blume bestaunte. Aber sie erinnert sich nur allzu gut an ihre liebende Mutter und deren Liebkosungen. Und sie erinnert sich an ihren Vater, der so stolz auf seine Kinder war.
    Als Amaterasu drei Monate alt wurde begann Waka sich immer mehr um die Erziehung seiner Kinder zu kümmern. Er wollte, dass sie so werden, wie es sich für einen Varg der Kenaz gehörte.
    Kämpferisch stark, grob, ein wenig egoistisch. Natürlich hatte Waka nie gesagt, dass sein Stamm in mancherlei Hinsicht grob oder egoistisch sei! So etwas würde er nicht wagen! Er hatte sich auch nichts dabei gedacht seinen Kindern zu sagen, sie sollen hüten, was ihnen gehört und niemanden etwas davon abgeben. Er dachte dabei eher an das Überleben von Amaterasu und Susano. Und er war sich sicher, dass die Ysultia seiner Nachkommen den Weg des Wächters widerspiegelten.
    Doch seine Tochter wollte nicht so werden, wie Waka es wollte und auch ihre Schicksalsmarkierung hatte anderes mit ihr vor. Zwar war sie gut im Kampf, so wie ihr Vater es sich wünschte – schnell und wendig – aber nie hatte sie ein wirkliches Talent dabei bewiesen und es war früh klar, dass Amaterasu niemals das Amt eines Wächters würde bekleiden können.
    Susano hingegen war völlig begeistert von Wakas Erziehungsmethoden und testete sie dann bei Amaterasu aus. Er war gut im Kampf, stark und schien auf dem besten Wege zu sein das zu werden, was sein Vater von ihm verlangte. Die Geschwister allerdings verstanden sich untereinander überhaupt nicht, waren so verschieden und fanden nie wirklich zueinander.
    Als Amaterasu dann ein Jahr alt wurde meinte ein ehemaliger Schamane in ihr eine Fähe zu sehen, die unbedingt dem Pfad des Wissens folgen sollte. Sie sollte ebenfalls Schamane werden.
    „Sie ist klug, sie kann sich schnell Dinge merken und sie zeigt Begeisterung, wenn es um Kräuter und Pflanzen geht“, hatte dieser Schamane zu jener Zeit zu Amaterasus Eltern gesagt. Ihr selbst kam das nur sehr gelegen. Sie ertrug die Erziehung ihres Vaters nicht mehr. Dieser Drill, diese Strafen. Es war zu hart für sie. Doch vielmehr störte sie Susano an der ganzen Sache. Sie wollte ihn nicht um sich haben, wollte fliehen vor ihm. Während sie ihren Vater anhimmelte und es ihr leid tat, ihn zu verletzten verachtete sie Susano immer mehr. Shiranui, die gute Fähe, versuchte zwar ab und an mit Waka zu reden, konnte ihn aber nicht umstimmen: Er würde Susano nicht sagen, dass er mit den Schikanen und den Hänseleien Amaterasu gegenüber aufhören sollte.
    Doch so einfach wie Amaterasu es sich gedacht hatte verlief es nicht: Waka redete auf sie ein, wollte sie nicht los lassen, trotz der Tatsache, dass die Schamanen im Ysultia seiner Tochter nicht den Weg des Wächters gesehen hatten. Sie sollte so werden, wie er es wollte und nicht anders. Für ihn galt Loki nichts, hatte ihm noch nie etwas gegolten. Doch Amaterasu ließ sich nicht von ihrem Ziel abbringen. Sie würde immer dem Pfad folgen, welcher ihr Gott ihr auftat. So verletzte sie ihren Vater, wandte sich von ihm ab und ließ ihn psychisch blutend zurück. Sie konnte nicht anders. Dies rief die Wut Susanos hervor. Er mochte seine Schwester nicht. Sie war anders und falsch. Es kam zu einem Kampf zwischen ihm und Amaterasu. Susano wollte die Ehre seines Vaters schützen, indem er seine eigene Schwester im Kampf besiegte. Doch Susanos Angriffe bestanden zum größten Teil aus Wut und Gewalt. Amaterasu konterte nicht. Stattdessen wich sie den Angriffen ihres Bruders aus, duckte sich, wenn er sie anspringen wollte. Sie selbst biss nie wirklich zu und wenn doch, dann nicht feste. Nur kleine Kratzer. Susano hätte sie locker besiegen können, darin bestand kein Zweifel, doch ihm fehlte es an Klugheit. Er kämpfte nicht mit dem Kopf sondern mit dem Gebiss und er hatte keine unendliche Ausdauer. Schließlich musste er schweratmend aufhören zu versuchen seine Schwester zu besiegen. Doch Amaterasu ging nicht völlig unbeschadet aus diesem Kampf heraus. Sie hatte eine Verletzungen an ihrer Flanke vorzuweisen. Sie musste unbedingt zu einem Schamanen und obwohl sie in gewisser Weise ihren Bruder besiegt hatte verspürte die Fähe nur Leere in sich, keinerlei Befriedigung. Traurig wandte sie sich von ihrem schwer atmenden Bruder ab, welcher daraufhin die Flucht ergriff und nie mehr gesehen wurde. Er wurde in seinem Stolz verletzt. Vermutlich war er der Meinung, dass er nicht mehr das Recht hatte sich einen Kenaz-Varg zu nennen oder aber er befürchtete, vom Alpha-Wolf für seinen Angriff verbannt zu werden.
    Amaterasu hingegen begann ihre Ausbildung als Shamanin und entdeckte ihre Leidenschaft für diesen Rang, wenn es sie auch schwer traf, dass sie keine Schicksalsmakierungen lesen konnte. So gingen die Jahre ins Land. Als Amaterasu fünf Jahre alt war starb schließlich ihre Mutter. Shiranui hatte nur ein einziges Mal Welpen gehabt und damals war sie schon recht alt gewesen. Es war also kein Wunder, dass sie eines natürlichen Todes starb. Bald darauf starb auch Waka. Amaterasu nahmen die Tode ihrer Eltern sehr mit. Oft noch erinnert sie sich an ihre Mutter, als liebevolle, wunderschöne Fähe. Doch es scheint ihr, als hätte die Liebe zu Shiranui das Bild von ihr nur noch farbenfroher und schöner gestaltet. Immer, wenn Amaterasu an ihre Mutter denkt, wird sie ein wenig traurig, aber gleichzeitig ist sie glücklich, eine wundervolle Fähe zur Mutter gehabt zu haben. Bei ihrem Vater hingegen denkt Amaterasu nur daran, wie sehr sie ihn enttäuscht haben musste und wie sehr er sich doch für sie hatte schämen müssen. Sie wusste nicht, ob er noch bis zum Ende Hoffnung in sie hatte und obwohl Amaterasu der Meinung war, dass jeder Varg seinen Weg von Loki bestimmt bekommen sollte und in seinem Sinne sein Leben gestalten sollte, sofern das nicht bedeutet, dass er sich in die Dunkelheit verliebte, befand sie für sich, dass sie hätte werden sollen, wie ihr Vater es sich wünschte. Sie war seine Tochter. Sie hätte sein sollen wie er.

    SONSTIGES



    Regeln:
    Gelesen und akzeptiert

    Charakterweitergabe:
    Nein

    Inaktivität:

    Bei plötzlicher Inaktivität spiele ich sie raus. Sollte ich für immer gehen, werde ich es spontan entscheiden. Sollte der unwahrscheinliche Fall auftreten, dass ich inaktiv werde, so soll sie raus gespielt werden.





    Zuletzt von Amaterasu am 12.01.13 10:01 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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    Amaterasu

    S T A M M : Kenaz
    A L T E R : 7 Jahre
    R A N G : Schamane

    Alter : 22

    Re: Amaterasu

    Beitrag von Amaterasu am 06.01.13 7:36

    So, ich habe erstmal alle Angaben vom alten Steckbrief in den neuen verfrachtet und das meiste Fehlende neu geschrieben, aber da sind noch so Kleinigkeiten, die ich noch fertig machen muss

    Daher ist die Bewerbung noch unfertig (:




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    Amaterasu

    S T A M M : Kenaz
    A L T E R : 7 Jahre
    R A N G : Schamane

    Alter : 22

    Re: Amaterasu

    Beitrag von Amaterasu am 12.01.13 10:02

    Fertig :D


    Habe an den Texten nochmal gefeilt und sie den Ritualen der Stämme angepasst
    Ansonsten habe ich nichts geändert und die Gute ist weiterhin so, wie sie damals auch was :D


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    Nayeli

    S T A M M : //Thurisaz.//
    A L T E R : //9 Jahre.//
    R A N G : //Jägerin.//

    Alter : 23

    Re: Amaterasu

    Beitrag von Nayeli am 14.01.13 6:06

    Oh. Da hat sich ja jemand sehr viel Mühe gegeben. ^-^ Und die ganze Okami Familie ist hiermit wohl auch anzutreffen. :D
    WOB!


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    Gast

    Re: Amaterasu

    Beitrag von Gast am 14.01.13 8:36

    Kann Yeli nur zustimmen, Wob- :)

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    Re: Amaterasu

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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: 24.05.18 10:19