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    Heilpflanzen der Insel Varebyr

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    Heilpflanzen der Insel Varebyr

    Beitrag von Spielleitung am 11.04.12 12:34

    Echinops (Stechsaat) (Echinops exaltatus)




    Standort und Verbreitung:
    Die Echinops Pflanze, oder auch Stechsaat genannt kann auf den höheren Ebenen der Berge im Lande der Kenaz gefunden werden, vereinzelt kommt sie jedoch auch im Thurisaz Gebiet vor, dort aber dann nur auf den höchst gelegenen Ebenen. Die Pflanze wird meist unter größeren Steinen gefunden zum Schutz vor dem harschen Wetter, welches oft auf den höher gelegenen Ebenen herrscht. Die Blüten findet man von Anfang März bis Mitte August.

    Wirkstoffe:
    Die Blüten der Stechsaat bewirken ein starkes Erbrechen, weshalb sie oftmals dazu genutzt werden die Giftigen Pflanzen Varebyrs aus dem Körper der Varg zu schleusen. Die Blüten der Pflanze haben einen bitteren und unangenehmen Geschmack, welche sie nicht gerade zu der lieblings Heilpflanze der Schamanen macht. Dennoch wird sie oftmals genutzt und auch Welpen werden damit behandelt. Jedoch muss ein Schamane besonders vorsichtig sein, denn die Echinops kann bei zu starkem Konsum gefährlich werden, für Jung und Alt.


    Shortfacts:

    • Hohe Ebenen der Lande Kenaz, doch auch an höhe Punkten des Thurisaz Gebiets auffindbar.
    • Meist unter größeren Gesteinen.
    • Blütezeit von Anfang März bis Mitte August.
    • Bewirkt starkes Erbrechen.
    • Oft dazu genutzt um Giftpflanzen1.
      aus dem Körper zu schleusen.
    • Bei zu starkem Konsum gefährlich.


    Blutssegen (Schlafkraut) (Solanum lycopersicum)




    Standort und Verbreitung:
    Der Blutsegen ist meistens auf weichem Boden anzutreffen. Was ihn besonders häufig an der Grenze zum verlorenen Wald erscheinen lässt. Dort sammeln sich oft riesige „Kolonien“ des Krautes an, was sie zu einer der häufigsten Heilpflanzen auf Varebyr macht. Jedoch kommen diese Pflanzen nur an diesem einem Ort vor, an der Grenze zum verlorenen Wald. Manche Schamanen trauen sich nicht einmal in die Nähe dessen.

    Wirkstoffe:
    Der Blutsegen ist auch als Schlafkraut bekannt, da es eine äußerst effektive Narkotisierende Wirkung hat. Deshalb sind sie besonders hilfreich bei Umgang mit schweren Wunden oder als Heilmittel gegen den Riesen Bärenklau2, da sie eingerieben betäubend auf die entzündeten Stellen wirkt. Da die Pflanze jedoch ein recht starkes Narkotikum beinhaltet ist besonders bei Welpen geraten auf die richtige Dosierung zu achten, denn sonst kann es, im schlimmsten Fall, zum aussetzen des Organismus führen.


    Shortfacts:

    • Zu finden an der Grenze zum verlorenen Wald.
    • Wächst in großen kolonieartigen Ansammlungen.
    • Beinhaltet ein effektives Narkotikum.
    • Auch als direktes Heilmittel des riesen Bärenklau2.
      verwendet.
    • Wirkt Schmerzmildernd.
    • Überdosis bei Welpen kann zu Lahmlegung des Organismus führen.


    Kleines Gelbkraut (Wanderkraut) (Asparagus officinalis)




    Standort und Verbreitung:
    Das kleine Gelbkraut ist besonders häufig in der direkten Ufernähe anzutreffen, oftmals bevorzugt es jedoch Süßwasser, als das Salzige des Meeres. Allerdings können einige Pflanzen auch am Meer gefunden werden, wie auch an Flüssen. Es kommt im Durchschnitt relativ gleichmäßig in den beiden Territorien vor. Es wird daher auch Wanderkraut genannt, weil sich die Samen dieser Pflanze, durch die Nähe zum Wasser, unglaublich schnell verteilen können. So kommt es einem manchmal vor als würden sie von einem Ort zu einem Anderen wandern.

    Wirkstoffe:
    Das Wanderkraut ist das direkte Gegengift zur Wilden Erbse3. Das Kraut kann in allen möglichen Variationen zu sich genommen werden, jedoch sollte man auch hier darauf achten nicht zu viel von dem Gegengift einzunehmen. Die Symptome der Wilden Erbse schwellen schon innerhalb von 2 Tagen ab, weshalb das Überreagieren vom Betroffenen oder den Angehörigen zu unterbinden ist. Je frischer das Gewächs zu sich genommen wird, desto wirkungsvoller ist es.


    Shortfacts:

    • An der direkten Ufernähe anzutreffen (Bevorzugt allerdings Seen, zu Meer und Fluss).
    • In beiden Territorien auffindbar.
    • Direkte Gegengift zur Wilden Erbse3.
    • Die Symptome schwellen innerhalb von 2 Tagen ab.
    • Je frischer, desto wirkungsvoller.
    • Kann in allen möglichen Variationen zu sich genommen werden.


    Knollenblume (Rachengeist) (Bellis perennis)




    Standort und Verbreitung:
    Die Knollenblume befindet sich meist auf weiten Wiesen oder Lichtungen jeglicher Art. Sie kann bis zu 3 Meter groß werden und macht es so den Kräutersammlern nicht gerade leicht. Die Pflanze bevorzugt jedoch sonnige und warme Orte, was sie nicht gerade zu einem häufigen Gewächs in dem Kenaz Gebirge macht. Dennoch können vereinzelte Exemplare auch zu der Grenze des Thurisaz Reviers gefunden werden, bis weit in deren Gebiet hinein.

    Wirkstoffe:
    Die Samen dieser Pflanze werden oft gegen die Wolfs Fluch4 Pflanze eingesetzt, denn sie wirken besonders beruhigend. Jedoch wird davon abgeraten die Pflanzen mit dem Maule abzubrechen, sowohl Stängel als auch Saft schmecken fürchterlich. Die Schamanen haben jedoch über die Jahre einige erfolgreiche Methoden zum „ernten“ der Samen entwickelt, wie zum Beispiel das umknicken des Stängeln mit Hilfe der Läufe, eines Steines oder Stocks.



    Shortfacts:

    • Ist auf Wiesen oder Lichtungen jeglicher Art auffindbar.
    • Kann bis zu 3 Meter groß werden.
    • An der Grenze des Thurisaz Gebiets bis in deren Terrain hinein.
    • Werden gegen die Wolf’s Fluch4 Pflanze eingesetzt.
    • Stängel, sowie der Saft schmecken fürchterlich.



    Luplingewächs (Gummikraut) (Malpighiales elastica)




    Standort und Verbreitung:
    Das Luplin-Kraut wird nur in Wäldern vorgefunden, in denen sich viele Nadelbäume befinden. An diesen Bäumen setzen sich die Samen dieser Pflanze am liebsten ab und bohren ihre Wurzeln durch die Rinde. So beutet diese Pflanze also seinen Wirtsbaum aus. Dabei ist es nicht selten, dass sich diese Pflanze etwas höher an den Bäumen befindet, was die Sammlung deutlich erschwert. Die größten Ansammlungen von Nadelbäumen sind im Thurisaz Terrain zu finden, jedoch findet man auch einzelne im Revier der Kenaz, obwohl dieses Gewächs dort nur sehr selten zu finden ist.

    Wirkstoffe:
    Die Stoffe, die sich in dieser Pflanze befinden, wirken bei direktem Kontakt mit der Haut des Betroffenen abschwellend. Deshalb muss meistens ein Zweiter dabei sein, der die Stellen korrekt mit dem Saft der Blätter beträufelt. Jedoch muss dieser darauf achten, den Saft oder das Blatt nicht herunter zu schlucken, denn dies kann eine Wahrnehmungsbeeinträchtigung zu Folge haben.
    Da diese Beeinträchtigung den ganzen Körper und das Bewusstsein praktisch taub macht, wurde die Pflanze damals benutzt, um die Krieger auf einen Kampf vorzubereiten. Denn sie waren nach der Einnahme praktisch schmerzfrei.


    Shortfacts:

    • Meistens im Thurisaz Gebiet, sehr selten im Kenaz Terrain, auffindbar.
    • Befindet sich oft höher an den Bäumen.
    • Der Saft der Pflanze wirkt abschwellend und beruhigend.
    • Bei Einnahme des Saftes wird der Varg in einen Zustand versetzt, welcher dem „High-sein“ sehr nahe liegt.


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